Pressemitteilung: Erster Berufungsprozess am 6.5.

Feminism is not a crime – Bündnis „What the Fuck!?“ fordert Freispruch!
Erster Berufungsprozess am 06.05.: Sitzblockaden sind keine Nötigung!

Die Teilnahme an einer feministischen Sitzblockade gegen den „Marsch für das Leben“ im Jahr 2019 wird am Donnerstag, den 6. Mai, vor dem Landgericht Berlin verhandelt. Die Angeklagte hatte nach einer Verurteilung vor dem Amtsgericht zu 15 Tagessätzen a 45 Euro Berufung eingelegt. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet weiterhin Nötigung. Der Berufungsprozess findet um 12 Uhr [Turmstraße 91, Raum 3/729] statt.

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Layout gesucht!

Du bist noch auf der Suche nach Corona-safem Aktivismus? Du willst queer-feministische Kämpfe und reproduktive Rechte supporten? Du hast ein bisschen Plan von Grafikdesign und vor allem kreative Ideen? Und ein bisschen Zeit?

Dann hätten wir was für dich! Wir vom „What the Fuck?!”-Bündnis aus Berlin sind auf der Suche nach coolen Design-Ideen für unser diesjähriges Mobi-Plakat.  Am liebsten mit einem Logo und einem Style, der Wiedererkennungscharakter hat und den wir die nächsten Jahre immer wieder benutzen können.

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Erster Berufungsprozess – Kommt zur Kundgebung

Viele Verhandlungen in der erstens Instanz wurden gegen Geldzahlungen eingestellt. Aber das ist nicht, was wir wollen! Wir fordern Freispruch für alle Angeklagten, denen die Teilnahme an einer Sitzblockade gegen den „Marsch für das Leben“ 2019 vorgeworfen wird!

Feminism is not a Crime! Kommt zur Kundgebung am 6. Mai um 11:30 vorm Landgericht (Turmstraße 91).
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8. März-Warm-Up: Waffeln und Merch gegen Patriarchat, Fundis und Repression!

Feminism is not a crime! Helft uns Pro-Choice-Aktivist*innen bei Repressionskosten zu unterstützen und kommt zu unserem Soli-Merch- und Waffelverkauf am Samstag, den 6.3 zwischen 14 und 18 uhr im Zielona Gora (Grünberger Straße 73, Friedrichshain).

An die 100 Aktivist*innen haben einen Strafbefehl erhalten, weil sie im Jahr 2019 den antifeministischen und queerfeindlichen „Marsch für das Leben“ in Berlin blockiert haben, der sich gegen die Möglichkeit straffreier Schwangerschaftsabbrüche richtet. Inzwischen haben die ersten Prozesse begonnen, in denen queerfeministischer Protest weiter kriminalisiert wird. Die Angeklagten werden vor Gericht gezerrt, weil sie sich für das einsetzen, wofür Feminist*innen schon seit Generationen kämpfen: Die Möglichkeit, über den eigenen Körper bestimmen zu können.

Um die angeklagten Genoss*innen bei den Repressionskosten unterstützen zu können, verkaufen wir am Samstag, den 6.3 zwischen 14 und 18 im Zielona Gora unseren Merch und Waffeln gegen Spende.

Wir haben Pullis, T-Shirts, Beutel und Patches.

Außerdem gibt’s lecker Waffeln und Mate-Tee (bringt dafür gerne einen Becher mit, wenn ihr könnt).

Kommt vorbei wir freuen uns auf euch!

Für mehr Komplexität!

Ein Kommentar zu Debatten und Berichterstattung zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Polen

Bei deutschen Debatten und Berichterstattung zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Polen und den #StrajkKobiet-Protesten fehlt es uns an … Komplexität. Hier eine Annäherung – nicht als vermeintliche Expert*innen & auch nicht mit einer fertigen Position, sondern mit vielen Fragezeichen, dem Anliegen, die Infos, die wir haben, zu teilen – und Hoffnung auf Ergänzungen. Continue reading

Eine juristische Farce gegen queer-feministische Aktivist:innen. Feminism is not a crime!

Pressemitteilung des „What-The-Fuck?!“-Bündnisses 08.02.2021

Seit November 2020 finden vor dem Amtsgericht Berlin die ersten Verfahren gegen queer-feministische Aktivist:innen statt. Insgesamt sind über 100 Personen angezeigt worden. Ihnen wird „Nötigung“ vorgeworfen, weil sie sich 2019 an einer Sitzblockade beteiligt haben. Die friedliche Sitzblockade war Teil der Proteste gegen eine Veranstaltung von christlichen FundamentalistInnen und anderen AntifeministInnen.

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