16. September – Queer-Feministische Demo am Wittenbergplatz

Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf am 16. September auf die Straße zu gehen und den sogenannten „Marsch für das Leben“ zu sabotieren. Den Auftakt der Proteste bildet unsere queer-feministische Demonstration um 10.30 Uhr am U-Bhf. Wittenbergplatz.

12. Juni 2017: Schweigemarsch in Annaberg-Buchholz zum Desaster machen

Am 12. Juni demonstrieren wir in Annaberg-Buchholz für einen legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und stellen uns den antifeministischen Hetzer*innen des „Schweigemarschs“ in den Weg.

Es wird eine gemeinsame An- und Abreise aus/nach Berlin geben.
Tickets bekommt ihr im Cafe Kralle, K-fetisch und der Buchhandlung Schwarze Risse. Abfahrt ist am 12. Juni um 11 Uhr am Ostbahnhof/ Ecke Koppenstraße

Kurzaufruf des Bündnisses „pro choice Sachsen“ : Leben schützen! Abtreibung legalisieren! Weg mit § 218!

Jedes Jahr versammeln sich Gegener_innen von Abtreibungen. Auch in Annaberg-Buchholz wird seit 2010 zu sogenannten “Schweigemärschen” mobilisiert. Diese richten sich gegen das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen – insbesondere derer, die schwanger werden können. Die Veranstaltung wird aktuell vom Verein “Lebensrecht Sachsen” organisiert. Anmelder Thomas Schneider ist nicht nur Gründer und Mitglied evangelikaler Gruppen sondern auch gut vernetzt in nationalistisch-rassistischen Kreisen. Die “Schweigemärsche” im sächsischen Erzgebirge sind ein Sammelbecken für Personen und Organisationen, die Nationalismus, Sexismus und feindliche Einstellungen gegenüber homosexuellen Menschen sowie Trans*personen und intergeschlechtlichen Menschen verbreiten und Abtreibungen um jeden Preis verhindern wollen.

Aufgrund restriktiver Gesetze haben jährlich 22 Millionen ungewollt Schwangere weltweit keinen Zugang zu einem sicheren, legalen Schwangerschaftsabbruch. Glücklicherweise steigen die Zugänge zu medikamentösen Abtreibungsmethoden. Trotzdem gibt es immer noch viele Personen die zu gefährlichen Selbst- oder Fremdabbrüchen, wie dem Einführen von Gegenständen in den Uterus, oder kostspieligen Reisen in dahingehend liberalere Länder gezwungen sind. Jedes Jahr sterben ca. 47.000 von ihnen an den Folgen. Unzählige weitere leiden unter Komplikationen oder juristischer Verfolgung.
Daher sind Abtreibungsgegener_innen nicht für das Leben. Denn wer das Leben ungewollt schwangerer Menschen schützen will, muss Abtreibungen legalisieren! Diese Legalisierung ist auch in Deutschland nicht erreicht. Im Gegenteil – noch immer stellt der §218 StGB Abtreibungen generell unter Strafe.

Wir wollen, dass sich das endlich ändert! Deshalb fordern wir:
Leben schützen! Abtreibung legalisieren! Weg mit §218!

Kommt am Montag, den 12. Juni 2017 nach Annaberg-Buchholz.
17 Uhr
Parkplatz am Erzgebirgsklinikum*

*Der wirkliche Ort wird wahrscheinlich erst nach dem Kooperationsgespräch mit den Cops feststehen.
Check: www.schweigemarsch-stoppen.de

AS.ISM4 – Streitschrift gegen sexistische Zustände

„Ihr sprecht von „Lebensschützern“. Das klingt doch erst mal positiv. Wo liegt das Problem?“
In der aktuellen Antisexismusbroschüre AS.ISM4 sprechen wir über „Lebensschützer“ und ihre wörtliche Auslegung der Bibel, über die Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ und unsere Visionen und Forderungen.

Die Broschüte ist hier digital nachzulesen.

Die 40-seitige Broschüre ist eine Sammlung von Texten der Emanzipativen & Antifaschistischen Gruppe [EAG], Andere Zustände Ermöglichen [AZE], Theorie, Kritik, Aktion [TKA], mehrere AGs der Interventionistischen Linken Berlin [IL], Antifaschistischer Schwarz-Roter Aufbau [ASRA], Kirsten Achtelik und weiteren.
Sie behandelt in drei Kapiteln zu Theorie, Organisierung und Praxistools Themen wie Zweigeschlechtlichkeit, Antifeminismus, Trans*feindlichkeit, Kritik am Ausspielen von Rassismus und Antisexismus, Kritische Männlichkeit, gibt Tipps für Awareness auf Parties, Umgang in Politgruppen und in Beziehungen und interviewt feministische Aktivist*innen verschiedener Zusammenhänge.
Für alle, die sie lieber in der Hand halten wollen: Sie kann unter eag-berlin[at]riseup.net bestellt werden.

RAISE YOUR VOICE am 18. März in Münster

Am 18. März 2017 werden wieder fundamentalistische Christ*innen mit weißen Holzkreuzen durch Münster marschieren. Unter dem Motto „1000-Kreuze-für-das-Leben“ demonstrieren sie mit ihrem Gebetszug vor allem gegen ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch und damit gegen das Selbstbestimmungsrecht von schwangeren Personen.
Wir werden die Fundis nicht in Ruhe laufen lassen. Let‘s take back the street!
Für ein selbstbestimmtes Leben in einer herrschaftsfreien Gesellschaft.

Kommt am Samstag, 18.3.17, 12 Uhr zur Gegenkundgebung in die Stubengasse, Münster. Hier gibt es mehr Infos. Und hier geht es zum Aufruf der Genoss*innen aus Münster.