8. März-Warm-Up: Waffeln und Merch gegen Patriarchat, Fundis und Repression!

Feminism is not a crime! Helft uns Pro-Choice-Aktivist*innen bei Repressionskosten zu unterstützen und kommt zu unserem Soli-Merch- und Waffelverkauf am Samstag, den 6.3 zwischen 14 und 18 uhr im Zielona Gora (Grünberger Straße 73, Friedrichshain).

An die 100 Aktivist*innen haben einen Strafbefehl erhalten, weil sie im Jahr 2019 den antifeministischen und queerfeindlichen „Marsch für das Leben“ in Berlin blockiert haben, der sich gegen die Möglichkeit straffreier Schwangerschaftsabbrüche richtet. Inzwischen haben die ersten Prozesse begonnen, in denen queerfeministischer Protest weiter kriminalisiert wird. Die Angeklagten werden vor Gericht gezerrt, weil sie sich für das einsetzen, wofür Feminist*innen schon seit Generationen kämpfen: Die Möglichkeit, über den eigenen Körper bestimmen zu können.

Um die angeklagten Genoss*innen bei den Repressionskosten unterstützen zu können, verkaufen wir am Samstag, den 6.3 zwischen 14 und 18 im Zielona Gora unseren Merch und Waffeln gegen Spende.

Wir haben Pullis, T-Shirts, Beutel und Patches.

Außerdem gibt’s lecker Waffeln und Mate-Tee (bringt dafür gerne einen Becher mit, wenn ihr könnt).

Kommt vorbei wir freuen uns auf euch!

Für mehr Komplexität!

Ein Kommentar zu Debatten und Berichterstattung zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Polen

Bei deutschen Debatten und Berichterstattung zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Polen und den #StrajkKobiet-Protesten fehlt es uns an … Komplexität. Hier eine Annäherung – nicht als vermeintliche Expert*innen & auch nicht mit einer fertigen Position, sondern mit vielen Fragezeichen, dem Anliegen, die Infos, die wir haben, zu teilen – und Hoffnung auf Ergänzungen. Continue reading

Eine juristische Farce gegen queer-feministische Aktivist:innen. Feminism is not a crime!

Pressemitteilung des „What-The-Fuck?!“-Bündnisses 08.02.2021

Seit November 2020 finden vor dem Amtsgericht Berlin die ersten Verfahren gegen queer-feministische Aktivist:innen statt. Insgesamt sind über 100 Personen angezeigt worden. Ihnen wird „Nötigung“ vorgeworfen, weil sie sich 2019 an einer Sitzblockade beteiligt haben. Die friedliche Sitzblockade war Teil der Proteste gegen eine Veranstaltung von christlichen FundamentalistInnen und anderen AntifeministInnen.

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Rache am Patriarchat! Demo am 14.2.2020

Feministische Demo in Berlin am 14.02., 18 Uhr, Hermannplatz
Im Anschluss: Kneipenabend in der Tristeza, Pannierstraße 5, 12047 Berlin // only FLINT* welcome

Demoroute: Hermannplatz – Kottbusser Damm – Kotti – Skalitzer Straße – Warschauer Straße

Demobus: Es wird während der Demo einen begleitenden Bus geben, in diesem könnt ihr euch zurückziehen und sitzen. Der Bus ist barrierearm und ist mit bis zu zwei Rollis zu nutzen.

Warum ist das eine flint*-only-Demo? Kommentar der Gruppe *andere zustände ermöglichen: https://aze.tem.li/warum-flint-demo/

Pressekontakt: racheampatriarchat @ systemli.org

Aufruf zur Demonstration (lang): deutsch, englisch, francais, español, Türk, العربية
Aufruf zur Demonstration (kurz): deutsch, englisch

Rache am Patriarchat!
My body is not your porn.
Still <3ing my Choice

Sexismus und sexualisierte Gewalt gehören zu unserem Alltag. Wir spüren die Blicke von Männern auf der Straße. Wir kennen das Gefühl, wenn unsere Körper gegen unseren Willen bewertet werden. Wir – Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre und trans Personen (FLINT*) – teilen die Erfahrung, objektiviert und sexualisiert zu werden. Schon in der Kindheit wurde uns gesagt, wie wir uns zu verhalten haben. Dass wir zu gefallen haben und gehorchen sollen. Und dass wir uns gleichzeitig vor Übergriffen schützen müssen.

Es ist die Gewalterfahrung, die Erfahrung verletzbar zu sein und verletzt zu werden, die uns überall auf der Welt verbindet.

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Karaoke in der Tristeza

Am Samstag (7.12.) heißt es wieder „Singen gegen Fundis“. Diesmal aber ohne direkte Konfrontation, ganz gemütlich in der Tristeza (Pannierstr. 5). Warum es trotzdem hilft: Die Einnahmen für die Soli-Schnäpse gehen an uns und decken einen Teil der Repressionskosten. Los geht’s um 20 Uhr.