Pressemitteilung 21.09.2019

Marsch für das Leben” erfolgreich blockiert

Über 5.000 feministische Aktivist*innen haben sich heute in Berlin an den vielfältigen Protesten gegen den “Marsch für das Leben” beteiligt. Das What-the-fuck-Bündnis veranstaltete bereits am Vormittag eine Demonstration, bei der mehr als 2.000 Teilnehmer*innen für das Recht auf Abtreibung durch Berlin-Mitte zogen. Für den Nachmittag hatte das Bündnis zu kreativen Protestaktionen aufgerufen. Der “Marsch für das Leben” wurde von der Auftaktkundgebung bis zum Abschlussgottesdienst lautstark gestört. Eine erfolgreiche Sitzblockade konnte die Demonstration der christlichen Fundamentalist*innen über eine Stunde aufhalten. Dabei standen sie der parallel stattfindenden Gegendemonstration des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung mit 1.500 Teilnehmer*innen an der Spree gegenüber. Nachdem die Blockade von der Polizei geräumt wurde, musste der “Marsch für das Leben” über eine deutlich kürzere Route umgeleitet werden.

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Pressemitteilung 20.09.2019

Heute #allefürsklima, morgen #nofundis

Am Wochenende finden zahlreiche Aktionen für den Klimaschutz und Proteste für das Recht auf Abtreibung statt. Anlass ist der “Marsch für das Leben”. Tausende selbsternannte “Lebensschützer*innen” ziehen am morgigen Samstag durch Berlin-Mitte und fordern ein generelles Verbot von Abtreibungen. Das What-the-fuck-Bündnis ruft zu Gegenprotesten auf.

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Auf unserer Demo

Let´s be careful with each other – so we can be dangerous together!

Klar steht hinter der Demo eine Orga – aber wir sind alle zusammen dafür verantwortlich, dass sich während der Demo alle wohlfühlen können. Diskriminierendes und beleidigendes Verhalten hat hier keinen Platz. Wenn ihr merkt, dass jemand in eurer Nähe Unterstützung braucht, fragt nach, was ihr tun könnt! Achtet aufeinander, verhaltet euch rücksichtsvoll und solidarisch! Hier sind noch ein paar Punkte, die uns vom What the Fuck Bündnis wichtig sind:

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At our demonstration

Let´s be careful with each other – so we can be dangerous together!

Of course there´s an organizing group behind all this – but it´s a collective effort to make this demonstration a place where everyone feels welcome. This is not a space for discriminatory and insulting behaviour. If you notice someone in need of support, ask how you can help. Look out for each other, be considerate and act in solidarity! Here are a few things that are important to us at What the Fuck alliance:

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Aktuelle Infos zum 21.09.2019

Demostart: 10 Uhr Rosenthaler Platz
Demoende: 12 Uhr Washingtonplatz

Die queer-feministische Demo vom What the fuck-Bündnis startet um 10 Uhr am Rosenthaler Platz. Wir wollen pünktlich loslaufen.
Die Demo soll um 12 Uhr am Washington Platz/Hauptbahnhof enden.

 

 

 

 

 

 

Weitere Hinweise zur Demo und Awareness (deutsch // english)

Wir haben in Berlin Mitte Kundgebungen angemeldet. Dort bekommt ihr aktuelle Infos.

Ebertstraße/An den Ministergärten
Neustädtischer Kirchplatz
Friedrichstadtpalast
Glinkastraße (Kurz vor der Ecke Unter den Linden)

Am Tag bekommt ihr außerdem Infos über unseren Ticker demoticker.org und twitter @nofundis #b2109 #nofundis.

Wir rufen zu unterschiedlichen Aktionen an dem Tag auf. Ideen für Protestaktionen findet ihr hier.

Es wird auch wieder musikalischen Protest geben. Dafür treffen wir uns um 12:30 Ecke Scheidemannstraße/Ebertstraße.

Alle unsere Aktionen und auch die vorraussichtliche Route der Fundis findet ihr auf unserer Aktionskarte.

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Pressemitteilung 10.09.2019

Proteste gegen den “Marsch für das Leben” am 21. September in Berlin

Unter dem Motto “Antifeminismus sabotieren – Abtreibung legalisieren” mobilisiert das What-the-fuck-Bündnis auch in diesem Jahr zu Protesten gegen den “Marsch für das Leben”. Am Samstag, den 21. September 2019 startet um 10 Uhr am Rosenthaler Platz eine Großdemonstration für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft. Anschließend soll die Veranstaltung der selbsternannten “Lebensschützer*innen” mit kreativen Protestaktionen gestört werden.

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Singen für das Leben

Aufruf zum musikalischen Gegenprotest!

Auch in diesem Jahr wollen wir am 21. September queerfeministische Songs auf die Straße tragen.

Wie genau das alles dieses Jahr laufen soll, wollen wir am 12. September besprechen. Du hast Lust mit zu organisieren oder willst dabei sein? Dann schreibe uns eine Mail

Wir stellen uns dagegen und erheben unsere Stimme. Wir treten ein für eine befreite und emanzipierte Gesellschaft, für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, für die Entkriminalisierung von Abtreibung, die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB und für die gleichberechtigte Anerkennung aller (sexuellen) Lebensweisen.

Eine Liebesgeschichte von Antifeminismus und Kapitalismus – What the fuck!?

Die Errungenschaften des Feminismus seit den Anfängen der Aufklärung sind uns in Deutschland allgegenwärtig – Frauen* wählen Frauen in höchste Regierungsämter, Vergewaltigung in der Ehe ist strafbar, Frauen dürfen sich ohne Erlaubnis ihres Ehemannes in ausbeuterische Lohnarbeit begeben und vieles mehr.

Die scheinbare gesellschaftliche Anerkennung für feministische Kämpfe geht so weit, dass frau in jedem zweiten bekannten Bekleidungsdiscounter neben den „Bauch-weg“-Höschen nun auch Shirts mit Aufdrucken wie „Girl Power“ oder „Feminism“ erwerben kann. Hochglanz-Zeitschriften titeln mit Erfolgsgeschichten von Firmenchefinnen und Politikerinnen, eine Biermarke feiert auf riesigen Werbebannern den „Väterinnentag“. Schöne neue Welt – so mag es der bürgerlichen „Feministin“ vorkommen – der kaufbare Feminismus, eine Liebesgeschichte des Kapitalismus.

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