Anti-Repressions-Treffen

Wir machen ein Anti-Repressions-Treffen!
Für alle, die während oder nach den Protesten gegen den „Marsch für das Leben“ mit Anzeigen, Festnahmen, Polizeigewalt oder ähnlichem Scheiß konfrontiert waren. Ihr bekommt Infos und Unterstützung von uns, könnt euch mit anderen austauschen und wahrscheinlich wird auch wer von der Roten Hilfe und wer von Out Of Action dort sein.

Montag, 28. Oktober, 19 Uhr in der Meuterei

Schonmal vorab:
„Anna* und Arthur* haltens Maul“. Will heißen: Wenn ihr als Beschuldigte in einem Strafverfahren vorgeladen werdet, ist es grundsätzlich geboten die Aussage zu verweigern. Hierzu gehört auch, dass ihr keine (!) Entlastungszeug_innen nennt, da das im schlimmsten Fall dazu führt, dass eure Freund_innen ebenfalls angezeigt werden. Falls ihr unsicher seid, sprecht mit eurer Ortsgruppe der Roten Hilfe oder eurer_m Anwält_in.
Das wäre übrigens auch eine gute Gelegenheit, Mitglied bei der Roten Hilfe zu werden, falls ihr es noch nicht seid.

https://outofaction.blackblogs.org/

https://www.rote-hilfe.de/aktiv-werden/mitglied-werden

Generalprobe „Singen für das Leben“

Generalprobe: 19.09. um 18 Uhr. Ort: Körnerpark in Berlin-Neukölln (vor der Galerie).

Samstag, 21.9. um 12:30 Uhr. Ort: Ecke Scheidemannstraße/Ebertstraße

Am 21. September 2019 findet in Berlin zum mittlerweile fünfzehnten Mal der „Marsch für das Leben“ statt. Die Demonstration ist die wichtigste Veranstaltung von christlichen Fundamentalist*innen und Abtreibungsgegner*innen im deutschsprachigen Raum. Letztes Jahr gingen mehr als 3.500 Menschen für ein generelles Verbot von Abtreibungen auf die Straße. Die selbsternannten „Lebensschützer“ richten sich mit ihrer Demonstration aber nicht nur gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen* und schwangeren Personen über ihren eigenen Körper. Sie propagieren ein christlich-fundamentalistisches Weltbild, in dem kein Platz ist für Schwule, Lesben, Trans*, Inter, Queers* und alle die nicht in heterosexuellen Kleinfamilien leben wollen.

Wir stellen uns dagegen und erheben unsere Stimme. Wir treten ein für eine befreite und emanzipierte Gesellschaft, für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, für die Entkriminalisierung von Abtreibung, die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB und für die gleichberechtigte Anerkennung aller (sexuellen) Lebensweisen.

Gemeinsam wollen wir deswegen am 21. September queerfeministische Songs auf die Straße tragen. Wir, das sind verschiedene Chöre, Singegruppen und singende Einzelpersonen aus Berlin, die sich hierfür zusammengetan haben.

Ihr habt Lust euch uns anzuschließen? Dann kommt zu den musikalischen Gegenprotesten.

Wenn ihr schon mal die Songs üben wollt (kein Muss), kommt zur öffentlichen Generalprobe:

Am Donnerstag, den 19.09. um 18 Uhr im Körnerpark in Berlin-Neukölln (vor der Galerie).

Musikalischer Gegenprotest:
Am Samstag, den 21.9. um 12:30 Uhr. Wir treffen uns Ecke Scheidemannstraße/Ebertstraße und erkennen uns an pinken Accessoires.
Bringt gerne Trillerpfeifen, Musikinstrumente, Töpfe etc. mit, damit wir gemeinsam laut sein können.

Eine Aktion im Rahmen des „What the fuck!“ Bündnisses gegen den „Marsch für das Leben“. Mit Vertreter*innen aus diversen Berliner Chören.

My body my choice, raise your voice!

Informationen zu den Gegenprotesten:
www.whatthefuck.noblogs.org
www.facebook.com/1000KreuzeWTF/

„Singen für das Leben“ – Gegen den „Marsch für das Leben“ die Stimme erheben

Samstag, 21.9. um 12:30 Uhr. Ort: Ecke Scheidemannstraße/Ebertstraße
Generalprobe: 19.09. um 18 Uhr. Ort: Körnerpark in Berlin-Neukölln (vor der Galerie).

Am 21. September 2019 findet in Berlin zum mittlerweile fünfzehnten Mal der „Marsch für das Leben“ statt. Die Demonstration ist die wichtigste Veranstaltung von christlichen Fundamentalist*innen und Abtreibungsgegner*innen im deutschsprachigen Raum. Letztes Jahr gingen mehr als 3.500 Menschen für ein generelles Verbot von Abtreibungen auf die Straße. Die selbsternannten „Lebensschützer“ richten sich mit ihrer Demonstration aber nicht nur gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen* und schwangeren Personen über ihren eigenen Körper. Sie propagieren ein christlich-fundamentalistisches Weltbild, in dem kein Platz ist für Schwule, Lesben, Trans*, Inter, Queers* und alle die nicht in heterosexuellen Kleinfamilien leben wollen.

Wir stellen uns dagegen und erheben unsere Stimme. Wir treten ein für eine befreite und emanzipierte Gesellschaft, für sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung, für die Entkriminalisierung von Abtreibung, die Abschaffung der Paragrafen 218 und 219 StGB und für die gleichberechtigte Anerkennung aller (sexuellen) Lebensweisen.

Gemeinsam wollen wir deswegen am 21. September queerfeministische Songs auf die Straße tragen. Wir, das sind verschiedene Chöre, Singegruppen und singende Einzelpersonen aus Berlin, die sich hierfür zusammengetan haben.

Ihr habt Lust euch uns anzuschließen? Dann kommt zu den musikalischen Gegenprotesten.

Wenn ihr schon mal die Songs üben wollt (kein Muss), kommt zur öffentlichen Generalprobe:

Am Donnerstag, den 19.09. um 18 Uhr im Körnerpark in Berlin-Neukölln (vor der Galerie).

Musikalischer Gegenprotest:
Am Samstag, den 21.9. um 12:30 Uhr. Wir treffen uns Ecke Scheidemannstraße/Ebertstraße und erkennen uns an pinken Accessoires.
Bringt gerne Trillerpfeifen, Musikinstrumente, Töpfe etc. mit, damit wir gemeinsam laut sein können.

Eine Aktion im Rahmen des „What the fuck!“ Bündnisses gegen den „Marsch für das Leben“. Mit Vertreter*innen aus diversen Berliner Chören.

My body my choice, raise your voice!

Informationen zu den Gegenprotesten:
www.whatthefuck.noblogs.org
www.facebook.com/1000KreuzeWTF/

Mobimaterial abholen

Montag, 16.09. im faq Infoladen 18:30 – 19:00

Kommt vorbei, holt euch Mobimaterial zum Plakatieren ab!!

§ 218 zerschlagen ist Handarbeit: Unterstützt uns, hängt die Plakate auf. Ob im Freibad, im Infoladen, auf der Arbeit, im Späti oder unter der Autobahnbrücke. Ganz egal, Hauptsache wir werden überall sichtbar.

Plakate liegen auch in den Buchhandlungen Schwankende Weltkugel & Schwarze Risse.

 

Tresen vom feministischen Lesekreis Tja-Pech!

19.09.2019, 20:00, Projektraum H48
Tresen vom feministischen Lesekreis Tja-Pech!
mit einer Projektvorstellung vom Kollektiv Kinokas

Anlässlich des bevorstehenden Aufmarsches fundamentalistischer Lebenschützer*innen widmen wir unseren September-Tresen dem Thema reproduktiver Gerechtigkeit. Dafür freuen wir uns das Kollektiv Kinokas zu Gast zu haben, welches ihr Projekt „Interruptio“ vorstellen und erstes Filmmaterial zeigen wird.

Das Dokumentarfilm- und Webseiteprojekt „Interruptio“ (Arbeitstitel) nimmt die Debatte um Paragraphen 218 und 219a als Ausgangspunkt und setzt sich mit dem Thema reproduktiver Rechte und Gerechtigkeit im heutigen Deutschland auseinander.

Mit einer Mischung aus Erfahrungsberichten, Interviews mit Betroffenen, Spezialist*innen und Aktivist*innen soll das Projekt der Frage nachgehen, inwieweit und warum diese Entscheidungsmöglichkeit in Deutschland eingeschränkt ist. Obwohl der Schwerpunkt auf dem Recht auf Abtreibung liegt, behandelt das Projekt auch die verwandte Frage des Rechts darauf Kinder zu bekommen. Wer darf Kinder bekommen? – Welche Kinder sind erwünscht?

Das Kollektiv KINOKAS ist ein kleines, queer-feministisches FLINT Filmkollektiv aus Berlin.
Mehr Infos unter: www.reprorechtefilm.org
Dazu gibt’s Kaltgetränke, Raum für Diskussion und vielleicht auch was zu Essen! Um 19 Uhr öffnen die Türen, ab 20 Uhr starten wir mit dem Programm. Der Eintritt ist frei, eine Spende für das Kollektiv Kinokas ist willkommen. Der Veranstaltungsort ist über einen Fahrstuhl zugänglich. Nach dem Programm kann im Raum geraucht werden. Kommt zahlreich, wir freuen uns!

Ort: Projektraum H48 in der Hermannstraße 48, 2. Hinterhof, 1. OG (U Boddinstraße) Klingeln bei Projektraum

Soliflohmarkt und Siebdruck

15.09., 15 Uhr, faq Infoladen

Es wird wieder einen Soli-Flohmarkt im FAQ geben. Diesmal mit Siebdruckwerkstatt der Liebig 34. Das ganze findet am 15.09 um 15 Uhr statt und endet gegen 20 Uhr.
Ihr könnt euch also ein Shirt kaufen, dann mit einem selbst gewählten Motiv bedrucken. Viele von uns werden am 21.09. gegen den Marsch für das Leben demonstrieren. Hier kannst du deine Shirts und Taschen bedrucken und ein leckeres Stück Kuchen essen, alles um zum Erhalt des FAQ beizutragen.
Ist das nicht fantastisch?
Melde einen Stand an unter: still_loving_feminism@gmx.de

Freun uns!
We’ll have another flea market fundraiser in FAQ. This time there will also be a screenprinting workshop hosted by Liebig 34.So you can buy a shirt and print your own design on it. Many of u will march against the abortion abolitionists on the 21st of September. Here you can print your slogan on a shirt or bag and have a piece of yummy cake…all for the benefit of FAQ’s rent. If you want to have a table at the flea market, sign up here: still_loving_feminism@gmx.de

We’ll have another flea market fundraiser in FAQ. The whole thing takes place on September 15th at 3 pm and ends at 8 pm. This time there will also be a screenprinting workshop hosted by Liebig 34.So you can buy a shirt and print your own design on it. Many of u will march against the abortion abolitionists on the 21st of September. Here you can print your slogan on a shirt or bag and have a piece of yummy cake…all for the benefit of FAQ’s rent. If you want to have a table at the flea market, sign up here: still_loving_feminism@gmx.de

Happy to see you!

PRO-CHOICE PUB QUIZ!

Wednesday 18th Sept 8 pm zum böhmischen dorf, neukölln 

Berlin Island Pro Choice Solidarity

calling all pro-choice pub-quizzers! in may of last year loads of you wonderful people showed up to our repeal the eighth pub quiz. and soon, because #thenorthisnext, we’re doing it again!
what: pub quiz in aid of abortion rights and marriage equality in northern ireland.

Berlin-Ireland Pro Choice Solidarity

Purple Ride / Critical Mass FLINT

13. September 8 pm at Mariannenplatz

Purple Ride: Let’s queer the streets!

This time on september 13th we ride in solidarity with What the fuck-Bündnis und Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.

„On September 21st, the „March for Life“ takes place in Berlin. Every year, thousands of self-proclaimed „life protectors“ take part in this event, demanding a general ban of abortions.

If you´re also fed up with anti-feminist and nationalist bullshit, join our ride in September! What the fuck! Legalize abortion, fight anti-feminism.“

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Purple Ride is for women*, lesbians, trans, non-binary and inter persons. We want to feel safe in the streets and empower women* to ride their bikes and fight for a safe biking infrastructure. Without car machos, without mansplaining.

We meet: second Friday of every month at 8 pm at Mariannenplatz / Feuerwehrbrunnen.

Bring stuff that makes noise (bike bells etc.)! Let’s be loud and queer!

We will ride for about 2 hours in an easy pace as a group through Berlin.

#purpleride
#LetsQueerTheStreets
#abaufsRadgegendasPatriachat

We are inclusive: You need a bike? You want to ride with us, but don’t know how? Send us a PM or leave a comment below!

Please note that as long as the group is gonna be rather small (up to 100 participants) will we gonna ride rather slow and we are going to stop at red lights and at big intersection to ensure the security of the whole bike flow.

In case it is your first time and you don’t know what to expect, or you have already taken part to other CMs but are still unsure about the recommended behavior while on the street, please also check again Critical Mass’ general rules and guidelines here: http://criticalmass-berlin.org/critical-mass/verhaltensregeln/

Feministischer Antifaschismus – Antifaschismus von Frauen*

14.09.2019 19 Uhr im faq Infoladen, Jonasstraße 40, Berlin Neukölln

Seit etwa 1980 entstehen immer wieder Gruppen und Zusammenschlüsse von Frauen*, die antifaschistische Politik durch radikal feministische Perspektiven und Praxen erweiterten und für wichtige Debatten sorgen.
1997 gründete sich in Leipzig der AFBL (Antifaschistischer Frauenblock Leipzig), der bis heute feministische Kritik an der Gesellschaft inklusive der Linken übt. In der Veranstaltung wollen wir mit dem AFBL über die Entstehung der Gruppe und Grenzen von Bündnispolitik sprechen sowie darüber, welche Themen und Auseinandersetzungen in über 20 Jahren die Gruppe geprägt haben. Gemeinsam mit einer FLINT-Gruppe aus Leipzig, die sich gerade gründet, wollen wir dann einen Bogen zu heutigen Debatten spannen. Es soll unter anderem um den Unterschied zwischen feministischem Antifaschismus und antifaschistischen Frauen* und um die Gründe für eine Frauen- bzw. FLINT Organisierung gehen. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Diskussion mit dem Publikum.

Eine Veranstaltung der Autonome Neuköllner Antifa im Rahmen der Veranstaltungsreihe „still have to protest this shit – Zur ungebrochenen Notwendigkeit feministischer Kämpfe“, sowie als Teil der Mobilisierung gegen den christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“ am 21. September in Berlin.

Selbstbestimmung und Eugenik

Selbstbestimmung und Eugenik – Die Abtreibungsdebatte der 1980er

12. September 20 Uhr im Projektraum H48, Hermannstraße 48, 12049 Berlin

– Vortrag von Pia Marzell

Der Vortrag zeichnet den Konflikt zwischen der Frauenbewegung und der Behindertenbewegung vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Pränataldiagnostik nach. Anhand dieser Konfliktgeschichte sollen Fragen und Thesen diskutiert werden: Was bedeutete „Selbstbestimmung“ für die Frauenbewegung? Warum analysierten Krüppelfrauengruppen Abtreibungen von Föten mit „Fehlbildungen“ als behindertenfeindlich? Welches Verständnis von Natur und Körper vertraten die frauen- und behindertenbewegten Aktivistinnen? Und wie hängt der Konflikt mit der „Aufarbeitung“ der NS-Krankenmorde zusammen?

Pia Marzell lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Teil des AK.Unbehagen, in welchem sie sich gerade mit feministischen Vorstellungen von Utopie auseinandersetzt. Sonst liegen ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf der Geschichte des Nationalsozialismus und deren Implikationen in der Gegenwart, der Behinderten- und der Frauenbewegung in West und Ost.