Termine

Demo: Samstag | 19. September | 11.00 Uhr | S-Bhf. Anhalter Bahnhof (Fahrstuhl vorhanden)
Danach: Protest gegen den „Marsch für das Leben“ (Infos folgen)


„Sabotieren, Demonstrieren, Blockieren“ – Proteste gegen reaktionäre und antifeministische Bewegungen
Während Nazidemos inzwischen oft von breiten Bündnissen sabotiert, blockiert oder zumindest kommentiert werden, können reaktionäre und antifeministische Kräfte ungestört agieren, das Mobilisierungspotential von Gegenveranstaltungen bleibt begrenzt. Der „Marsch für das Leben“ war lange eine solche Veranstaltung und bekommt auch nach Jahren der Gegenmobilisierung immer noch nicht die Aufmerksamkeit, die er verdient. Anschließend daran gilt es sich zu fragen: Was sind die Widerstände, sich reaktionärem Treiben mit der gleichen Vehemenz in den Weg zu stellen, wie „richtigen Faschisten“? Welche Strategien können Wege dahin öffnen? Warum bekommen wir unsere radikale Kritik nicht auf die Straße? Das wollen wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen diskutieren, die gegen u.a. die „Märsche für das Leben“ oder die AFD mobilisiert haben. Veranstaltungsreihe der TOP-Berlin
Freitag / 18. September / 19.30 Uhr / Größenwahn (K9), Kinzigstr. 9
Referent*innen: Gruppe Polar Dresden, Basisgruppe Antifaschismus Bremen, WTF-Bündnis Berlin

Infoveranstaltung in Berlin
What the fuck?! Schon wieder wollen christliche FundamentalistInnen am 19.9. mit weißen Kreuzen,
rechtspopulistischen und antifeministischen Parolen in Berlin durch die Straßen ziehen. Wir lassen das nicht zu! Demonstriert und blockiert mit uns! Bei der Veranstaltung werden wir einen Überblick über die AkteurInnen geben, die sich als LebenschützerInnen verstehen und euch über den aktuellen stand der Gegenmobilisierungen informieren. Die Veranstaltung ist per Fahrstuhl zu erreichen und rauchfrei. Danach darf zu Cocktails, Bier und Brause wieder geraucht werden. Eine Veranstaltung von AZE.
Donnerstag / 17. September / 19 Uhr / Projektraum, Hermannstraße 48 (U-Bahnhof Boddinstr.)

Veranstaltung: Antifeminismus von Rechts in Polen
Veranstaltungen wie der „Marsch für das Leben“ sind nur ein Thema in der BRD? Mit Nichten. In Polen ist Abtreibungen Verboten, Ausnahmen werden für Vergewaltigungsopfer eingeräumt, oder wenn das Leben der schwangeren Person auf dem Spiel steht, bzw. schwere Missbildungen bei dem Embryo festgestellt werden. Immer wieder gibt es Bestrebungen von Seiten sogenannter „Lebensschützer*innen dieses ohnehin schon sehr restriktive Gesetzt zum Schwangerschaftsabbruch noch weiter zu verschärfen und so wird ein generelles Abtreibungsverbot gefordert. Schon jetzt sind schwangere Personen dazu gezwungen ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel zu setzen, wenn sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen wollen. Wer sind eigentlich diese selbsternannten „Lebensschützer*innen“ die in Polen massiv die reproduktiven Rechte von anderer Menschen einschränken. Wie sind sie organisiert? Wie gut sind sie gesellschaftlich verankert? Welche Kontakte haben sie in die Politik? Welche transnationalen Kontakte haben sie? All dies wollen wir mit euch und unserer Referentin Anka Grzywacz von der Federacja na rzecz Kobiet i Planowania Rodziny (Federation for Women and Family Planning) diskutieren.
Dienstag / 15. September / 19.30 Uhr / B-Lage, Mareschstraße 1

Infoveranstaltung in Frankfurt am Main
Mobilisierungs- und Infoveranstaltung gegen den reaktionären “Marsch für das Leben”. Es wird eine Übersicht der “Lebensschutz”-Bewegung geben, ihrer europäischen und internationalen Vernetzung sowie den wesentlichen Versuchen der Einflußnahme. Zudem werden die geplanten Gegenaktivitäten vorgestellt. Im Anschluss gibt es Informationen zu einer gemeinsamen Anreise.
Montag / 14. September / 20.00 Uhr / Cafe ExZess, Leipziger Str. 91

Infoveranstaltung in Potsdam
Mobilisierungs- und Infoveranstaltung gegen den reaktionären “Marsch für das Leben”. Es wird eine Übersicht der “Lebensschutz”-Bewegung geben, ihrer europäischen und internationalen Vernetzung sowie den wesentlichen Versuchen der Einflußnahme. Zudem werden die geplanten Gegenaktivitäten vorgestellt. Im Anschluss gibt es Informationen zu einer gemeinsamen Anreise.
Montag / 14. September / 20.00 Uhr / Buchladen Sputnik, Potdam

Infoveranstaltung und Konzert in Berlin-Köpenick
Infoveranstaltung zum „Marsch für das Leben“ und anschließend Konzert mit Respect My Fist und Kenny Kenny Oh Oh.
Samstag / 12. September / 18.30 Uhr / Cafe Köpenick, Seelenbinderstr. 54

„Mit Tod und Teufel“ – Christlicher Fundamentalismus und der „Marsch für das Leben“
Im Umkreis der ‚Märsche für das Leben‘ finden sich neben reaktionären Bewegungen auch eine Vielzahl von christlichen Gruppierungen. Von CDU Politiker_innen, den ‚Christdemokraten für das Leben‘, über katholische und evangelische Gemeinden bis zu Evangelikalen, die durch eine wort­ge­naue Bi­bel­aus­le­gung, den Glau­ben an den stra­fen­den Gott, ag­gres­si­ve Mis­si­ons­ar­beit, ihre Kla­gen über die Zer­stö­rung der tra­di­tio­nel­len Fa­mi­lie und ihre Äu­ße­run­gen gegen Ho­mo­se­xua­li­tät von sich reden ma­chen sind hier alle vereint. Warum laufen hier Gruppen, die sich scheinbar der egalitären Nächstenliebe verschrieben haben einträchtig mit streng konservativen Christen, die aus ihren Verbindungen zu us-amerikanischen Gruppen, die gegen den ‚Mord an ungeborenem Leben‘ auch gerne Mal mit Mord vorgehen, keinen Hehl machen. Veranstaltungsreihe der TOP-Berlin
Donnerstag / 10. September / 19.30 Uhr / k-fetisch, Wildenbruchstr. 86
Referentin: Jennifer Stange

Infoveranstaltung in Leipzig
Mobilisierungs- und Infoveranstaltung gegen den reaktionären “Marsch für das Leben” am 19.9. in Berlin. Es wird eine Übersicht der “Lebensschutz”-Bewegung geben, ihrer europäischen und internationalen Vernetzung sowie den wesentlichen Versuchen der Einflußnahme. Zudem informieren wir über die geplanten Gegenaktivitäten. Eine Veranstaltung des AFBL in Zusammenarbeit mit unserem Bündnis.
Mittwoch / 9. September / 19.30 Uhr / Conne Island, Koburger Str. 3

Infoveranstaltung in Bremen
Bei der Mobilisierunsveranstaltung sollen Inhalte und Strukturen der AbtreibungsgegnerInnen vorgestellt werden, sowie die Gegenaktivitäten am 19.9. von feministischer und antifaschistischer Seite. Im Anschluss soll es Raum geben Fahrgemeinschaften und Bezugsgruppen zu finden.
Dienstag / 8. September / 20.00 Uhr / Infoladen Bremen, St. Pauli Str. 10-12

Infoveranstaltung in Berlin
Mobilisierungs- und Infoveranstaltung zu den Gegenaktivitäten zum reaktionären “Marsch für das Leben”. Organisiert von der Antifaschistischen Linken Jugend in Zusammenarbeit mit unserem Bündnis.
Samstag / 5. September / 20 Uhr / Bandito Rosso, Lottumstr. 10a

Infoveranstaltung in Lüneburg
Mobilisierungs- und Infoveranstaltung zu den Gegenaktivitäten zum reaktionären “Marsch für das Leben” und zur sogenannten “Lebensschutz-Bewegung”. Es wird eine kurze Übersicht der “Lebensschutz”-Bewegung geben, ihrer europäischen und internationalen Vernetzung sowie den wesentlichen Versuchen der Einflußnahme. Eine Veranstaltung vom Arbeitskreis Antisexismus im Anna & Arthur und der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen.
Donnerstag / 3. September / 19 Uhr / Infocafé Anna & Arthur / Katzenstraße 2, Lüneburg

Infoveranstaltung in Hamburg
Der Einfluss der „Lebensschützer_Innen“ in Gesellschaft, Medien und Parlamenten wächst. Was kann eine emanzipatorische Antwort darauf sein? Wie wird die Abtreibungsdebatte momentan geführt? Wie hat sich diese historisch gewandelt und warum wird das Thema allgemein so wenig von queerfeministischer Seite aufgegriffen? Dies soll mit euch und verschiedenen geladenen Referent*Innen diskutiert werden. Mit dabei sind Katja Krolzik-Matthei, Autorin des Buches „§218 Feministische Perspektiven auf die Abtreibungsdebatte in Deutschland“, Andrea Winkler, Sozialpädagogin im Familienplanungszentrum Hamburg, sowie zwei Referent*innen vom „What the Fuck“-Bündnis aus Berlin.
Dienstag / 1. September / 19 Uhr / Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg

„Ein Volk stirbt im Mutterleib“ – Reaktionäre Bewegung und der „Marsch für das Leben“
Antifeminismus, Homophobie, die Betonung eines konservativen Familienmodells und ein Kampf gegen den sogenannten „Genderismus“ sind typische Elemente eines reaktionären Denkens. Beim „Marsch für das Leben“ sind sie zwar die nach außen getragenen Dominanten, treten aber so gut wie nie alleine auf, sondern sind Teil eines reaktionären Tickets. Dieses „Inventar der Parolen“ beschränkt sich nicht auf die oben genannten Ideologeme, sondern beinhaltet oft Rassismus, Sozialchauvinismus und Nationalismus und geht einher mit Autoritätsfixiertheit. Kurz: es ist anti-egalitär. Vom distinguierten Kommentar in der FAZ bis zum Gegröle der Hogesa-Trottel vereint es alles, was der Emanzipation im Weg steht und muss dementsprechend zusammen betrachtet und ebenso bekämpft werden. Veranstaltungsreihe der TOP-Berlin
Montag / 31. August / 19.30 Uhr / B-Lage, Mareschstr. 1
Referent*innen: Sebastian Friedrich und Juliane Lang

Infoveranstaltung und Film zum Schwangerschaftsabbruch / §218
Infos zu Geschichte und aktueller Gesetzeslage des Schwangerschaftsabbruchs in D / § 218 und im Anschluss dokumentarisch-essayistischer Film zum Erleben vom Schwangerschaftsabbruch zu verschiedenen historischen Zeiten (74 Min, 2015, dt.-sprachig). In Anwesenheit von Beteiligten am Film und mit
einem kurzen Bericht über den Stand der Mobilisierungen gegen den „Marsch für das Leben“. Die Veranstaltung ist per Fahrstuhl zu erreichen und rauchfrei. Danach darf zu Cocktails, Bier und Brause wieder geraucht werden.
Donnerstag / 20. August / 19 Uhr / Projektraum, Hermannstraße 48 (U-Bhf. Boddinstr.)

Vortrag zur „Lebensschutz“-Bewegung
Seit einigen Jahren drängt die sogenannte „Lebensschutz“-Bewegung zunehmend in die Öffentlichkeit. In der Öffentlichkeit geben sie sich harmlos, aber hinter der Fassade versteckt sich eine krude Mischung aus christlichem Fundamentalismus und Antifeminismus. Wir wollen euch einen Überblick über die selbsternannten „Lebensschützer“ geben. Welche Strukturen gibt es und welche Ziele verfolgen sie? Mit welchen Methoden gehen sie vor und wie gefährlich sind sie wirklich? Eine Veranstaltung im Rahmen des Alternativen Jugendcamps.
Donnerstag / 20. August / 17.30 Uhr / Kulturkosmos Müritz (Lärz)