„Marsch für das Leben“?! – What the fuck!

Aufruf zu Protesten gegen den „Marsch für das Leben“ am 17. und 18. September 2021

Am 18. September 2021 findet in Berlin der sogenannte „Marsch für das Leben“ (MfdL) statt. Obwohl Abtreibungen in Deutschland noch immer strafbar sind und die Versorgungslage seit Jahren schlechter wird, wollen christliche FundamentalistInnen (auch „Fundis“ genannt) den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen weiter erschweren. Unter dem Deckmantel des „Lebensschutzes“ propagiert der „Marsch für das Leben“ ein konservatives und sexistisches Weltbild. Für die Fundis ist jedoch nicht jedes Leben gleich schützenswert: Weiterlesen

Wir sitzen, weil sie marschieren.

Ein Aufruf gegen die Kriminalisierung von Sitzblockaden.

Jetzt unterschreiben!

In Berlin stehen im Moment ca. 100 feministische Aktivist:innen vor Gericht. Ihnen wird „Nötigung“ vorgeworfen, weil sie im September 2019 den „Marsch für das Leben“ blockierten. Jedes Jahr kommen dort rund 5.000 christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner:innen in Berlin zusammen – darunter auch Beatrix von Storch (AfD) und andere organisierte Rechte. Am 3. Oktober 2020 kam es in  Hohenschönhausen zu mehreren Blockaden eines Neonaziaufmarschs der Partei „III. Weg“. Auch diesen antifaschistischen Aktivist:innen drohen nun Verfahren wegen Nötigung.

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Kundgebung gegen Repression

Solidarität ist unsere Waffe. Unterstützt eure angeklagten Genoss:innen!
50-100 Aktivist:innen haben einen Strafbefehl erhalten. Nun haben die  Prozesse begonnen. Der Vorwurf: Nötigung. Ausgelöst durch eine Sitzblockade bei den Protesten gegen den antifeministischen „Marsch für das Leben“ 2019 in Berlin. What the fuck! Feminism is not a crime.

Nächste Kundgebung „Feminism is not a crime“

Freitag, 16.04.21 um 09:30 Uhr vorm Amtsgericht Tiergarten, Kirchstraße 6.

Kommt pünktlich und mit Maske. Im Herzen nah, mit 1,5m Abstand.

Euer whatthefuck-Bündnis
#nofundis

Kundgebungen – Begleitung Gerichtsprozesse

Solidarität ist unsere Waffe. Unterstützt eure angeklagten Genoss:innen!
50-100 Aktivist:innen haben einen Strafbefehl erhalten. Nun haben die  Prozesse begonnen. Der Vorwurf: Nötigung. Ausgelöst durch eine Sitzblockade bei den Protesten gegen den antifeministischen „Marsch für das Leben“ 2019 in Berlin. What the fuck! Feminism is not a crime.

Nächste Kundgebung „Für das Leben“

Dienstag, 09.02.21 um 12:30 Uhr vorm Amtsgericht Tiergarten, Wilsnacker Straße 4.

Mittwoch, 10.02.21 um 9 Uhr vorm Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91.

Kommt pünktlich und mit Maske. Im Herzen nah, mit 1,5m Abstand.

Euer whatthefuck-Bündnis
#nofundis

Feminism is not a crime!

Feminism is not a crime! Feministische Proteste statt Fundis und Polizei!

Feministische Aktivist:innen werden mit Repression überzogen. Doch wir lassen uns nicht unterkriegen! Spendet und zeigt euch solidarisch mit den Protesten gegen christlichen Fundamentalismus und für reproduktive Rechte!
Seit 2008 protestieren wir lautstark, kreativ und voller Elan gegen den christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“, bei dem jährlich selbsternannte „Lebensschützer“ ein generelles Verbot von Abtreibungen fordern. Mit Blockaden und unter tatkräftiger Unterstützung von tausenden Feminist:innen, Queers und Antifaschist:innen wurde der Marsch in den letzten Jahren gestört und verzögert, die christlichen FundamentalistInnen mussten ihre geplante Route verändern und abkürzen. Mit unseren queer-feministischen Demos tragen wir unsere Inhalte für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße.
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Der Staat in Bauch und Bett? What the Fuck!

Sexuelle Dienstleistungen anbieten und eine ungewollte Schwangerschaft beenden – beides ist in Deutschland heute grundsätzlich möglich aber tabuisiert und stigmatisiert. Sowohl Sexarbeit als auch Schwangerschaftsabbrüche waren lange Zeit vollständig illegalisiert und sind noch heute mit Verboten, Zwängen und Hindernissen belegt. Dies trifft fast ausschließlich Frauen, Trans*, Inter* und nicht-binäre Personen.
Als „What-the-Fuck“-Bündnis sind wir seit Jahren solidarisch mit Sexarbeiter*innen. Das bringen wir in unseren Texten sowie bei Veranstaltungen, Aktionen und bei den Gegenprotesten für den „Marsch für das Leben“ zum Ausdruck. Wie Sexarbeit und reproduktive Rechte, so auch der legale Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, zusammenhängen, wollen wir hier noch einmal kurz aufzeigen:

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Pressemitteilung 26.08.2020

Antifeminismus die Show stehlen
Pro-Choice-Rallye am 19. September 2020 in Berlin-Mitte

Am 19. September 2020 findet in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt. Trotz Corona-Ansteckungsrisiko wollen die selbsternannten „Lebensschützer“ mit bis zu 5.000 Menschen gegen Abtreibung und körperliche Selbstbestimmung demonstrieren. Das What-the-fuck-Bündnis mobilisiert zu Gegenprotesten. Um das Ansteckungsrisiko so klein wie möglich zu halten und es auch Menschen mit erhöhter Gefährdung zu ermöglichen, Teil des Protests zu sein, ruft das queerfeministische und antifaschistische Bündnis in diesem Jahr zur Pro-Choice-Rallye quer durch Berlin Mitte auf. Weiterlesen

Pro Choice statt Pro Femina

Vor genau 1 Jahr haben die selbsternannten „Lebensschützer“ von Pro Femina in Berlin eine Filiale eröffnet. Zu diesem Anlass haben wir ihnen eine Geburtstagstorte vorbeigebracht – die erste und letzte! Wir fordern die Schließung der Beratungsstelle. Für eine ergebnissoffene und freiwillige Beratung von Schwangeren!
#nofundis #wegmit218 #wegmit219a #ProChoiceStattProFemina #feministashell