Für mehr Komplexität!

Ein Kommentar zu Debatten und Berichterstattung zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Polen

Bei deutschen Debatten und Berichterstattung zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes in Polen und den #StrajkKobiet-Protesten fehlt es uns an … Komplexität. Hier eine Annäherung – nicht als vermeintliche Expert*innen & auch nicht mit einer fertigen Position, sondern mit vielen Fragezeichen, dem Anliegen, die Infos, die wir haben, zu teilen – und Hoffnung auf Ergänzungen. Weiterlesen

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Eine juristische Farce gegen queer-feministische Aktivist:innen. Feminism is not a crime!

Pressemitteilung des „What-The-Fuck?!“-Bündnisses 08.02.2021

Seit November 2020 finden vor dem Amtsgericht Berlin die ersten Verfahren gegen queer-feministische Aktivist:innen statt. Insgesamt sind über 100 Personen angezeigt worden. Ihnen wird „Nötigung“ vorgeworfen, weil sie sich 2019 an einer Sitzblockade beteiligt haben. Die friedliche Sitzblockade war Teil der Proteste gegen eine Veranstaltung von christlichen FundamentalistInnen und anderen AntifeministInnen.

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Veröffentlicht unter 2017

Kundgebungen – Begleitung Gerichtsprozesse

Solidarität ist unsere Waffe. Unterstützt eure angeklagten Genoss:innen!
50-100 Aktivist:innen haben einen Strafbefehl erhalten. Nun haben die  Prozesse begonnen. Der Vorwurf: Nötigung. Ausgelöst durch eine Sitzblockade bei den Protesten gegen den antifeministischen „Marsch für das Leben“ 2019 in Berlin. What the fuck! Feminism is not a crime.

Nächste Kundgebung „Für das Leben“

Dienstag, 09.02.21 um 12:30 Uhr vorm Amtsgericht Tiergarten, Wilsnacker Straße 4.

Mittwoch, 10.02.21 um 9 Uhr vorm Amtsgericht Tiergarten, Turmstraße 91.

Kommt pünktlich und mit Maske. Im Herzen nah, mit 1,5m Abstand.

Euer whatthefuck-Bündnis
#nofundis

Trotz massiven Polizeiaufgebots erfolgreiche Pro-Choice-Rallye in Berlin-Mitte

Pressemitteilung 19.09.2020

Trotz massiven Polizeiaufgebots beteiligten sich heute ca. 3500 Aktivist:innen an der Pro-Choice-Rallye des queer-feministischen und antifaschistischen What-the-fuck-Bündnises und anderen Protestformen für eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und ein selbstbestimmtes Leben und gegen den christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“.
Schon am Morgen sperrten Polizeibeamte den Bereich um das Brandenburger Tor weiträumig ab. Aktivist:innen wurde der Weg zu den angemeldeten Kundgebungen des What-the-fuck-Bündnisses zum Teil verweigert. Dennoch waren im Laufe des Tages alle Kundgebungen gut besucht.
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What the fuck?! 19. September 2020

Alle Infos für den 19. September zusammengefasst: Mach mit bei der aktivistischen Rallye durch Berlin Mitte!

English: What the fuck?! September 19th 2020

Wie kannst du mitmachen?

Komm einfach am 19.9. ab 12/13 Uhr nach Berlin Mitte. Starte an einer der angemeldeten Kundgebungen vom WTF?!-Bündnis.
Ideal ist, wenn du nicht alleine teilnimmst sondern eine Freund:in oder Genoss:in mitbringst. Am Besten funktioniert es mit einer Bezugsgruppe.
Wir haben 6 Kundgebungen angemeldet. An den Kundgebungen könnt ihr euch Rallye-Aufgaben abholen. Die ihr dann im Team löst.
Du kannst auch gerne zu den Kundgebungen kommen ohne an der Rallye teilzunehmen. Es gibt Redebeiträge, Musik und tolle Genoss:innen.
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Nicht nur Frauen können schwanger werden – Gedanken zu Cis-Sexismus beim Protest

Wir freuen uns wie jedes Jahr über kreative und vielfältige Inhalte bei unserem Protest. Allerdings tauchen bei Aktionen rund um das Recht auf körperliche Selbstbestimmung immer wieder Sprüche auf, die marginalisierte Lebensrealitäten nicht mitdenken und damit unsichtbar machen. Wir als Bündnis wünschen uns, dass bei unserem Protest diese Unsichtbarmachung nicht weitergeführt wird.

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